Mit Gas werden E-Fahrzeuge erst so richtig gut

Erster Biogas I3 als Poolfahrzeug bei Thyssengas

Seit neustem hat Thyssengas ein Elektro-Auto in der Fahrzeugflotte. Damit setzen wir ein Zeichen für umweltfreundliche Mobilität, weil aus Biogas erzeugter Strom im Thyssengas-BMW für CO2-neutralen Vortrieb sorgt. Das Fahrzeug steht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Dienstfahrten zur Verfügung.

Der BMW i3 fährt im Elektro-Modus CO2-neutral, da das Fahrzeug aus Biogas erzeugten Strom tankt. Diesen kauft Thyssengas speziell für das Auto ein. Eine so umweltfreundliche Form der Stromzufuhr für Elektroautos ist jedoch nicht selbstverständlich. Bei weitem nicht jede Strom-Zapfsäule liefert Energie aus regenerativen Ressourcen wie Sonne und Wind.

Fahrfreude und Effizienz

Der von BMW entwickelte Elektromotor sorgt im Zusammenspiel mit der Hochvolt-Batterie mit Lithium-Ionen und dem intelligenten Energiemanagement in jeder Situation für Fahrfreude und Effizienz. Er ist auf alle Fahrbedürfnisse zugeschnitten. Ob Stadtfahrten oder komfortable Überlandfahrten. Das Fahrzeug verfügt über eine elektrische Reichweite von bis zu 160 Kilometern.

Durch den eingebauten Ottomotor, der als Range Extender (REx) dient, erhöht sich die Reichweite auf etwa 300 Kilometer. Der Reichweitenverlängerer REx ist ein kleiner Ottomotor, der ganz normal mit Benzin betankt wird. Dieser Motor treibt einen Generator zur Stromerzeugung an, sodass das Fahrzeug weiterhin mit Elektroenergie fahren kann.

Provozierender Slogan: Gas – der bessere Strom

Eine praktikable Lösung, auch für CO2-neutrale Anwendungen sind Biogas aus nachwachsenden Rohstoffen und über Power to Gas erzeugtes synthetisches Gas.

Dabei wird Strom, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wurde, in Wasserstoff oder in künstliches Erdgas umgewandelt und in das weitverzweigte deutsche Erdgasnetz eingespeist. Auf diese Weise wird erneuerbare Energie langfristig gespeichert. Bei geringem Sonnen- und Windaufkommen oder bei erhöhter Stromnachfrage wird das Gas in Strom zurückverwandelt. Zu sonnen- oder windstarken Zeiten, also wenn besonders viel regenerative Energie im Netz vorhanden ist, kann das gespeicherte Gas als Kraftstoff genutzt werden – zum Beispiel für Gas-Fahrzeuge. Oder das Gas wird in Strom zurückverwandelt, um damit umweltfreundlich Elektro-Hybrid-Fahrzeuge wie den BMW i3 zu betanken.